Aktuelle Hinweise und Regelungen für Arbeitgeber*innen

Mit dem Erlass der neusten Corona-Schutzverordnung am 24. November 2021 ergeben sich folgende neue Regelungen für Arbeitnehmer*innen:

3G am Arbeitsplatz

Den Arbeitsplatz darf nur betreten, wer geimpft, genesen oder aktuell getestet ist. Dafür muss ein Nachweis mit sich geführt, bereit gehalten oder beim Arbeitgeber hinterlegt werden. Arbeitgeber*innen müssen die Nachweispflicht hinsichtlich der Testnachweise täglich durch Kontrollen überwachen und dokumentieren. Alle betroffenen Arbeitgeber*innen können den Impfstatus der Beschäftigten erheben.

Homeoffice

Die Homeoffice-Pflicht am Arbeitsplatz wird ab sofort wieder eingeführt. Arbeitgeber*innen müssen bei Büroarbeiten oder vergleichbaren Tätigkeiten grundsätzlich die Möglichkeit zum Arbeiten im Homeoffice anbieten. Dies gilt, sofern nicht zwingende betriebliche Gründe dagegen sprechen. Beschäftigte müssen das Angebot annehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen.

Zusätzliche Testpflicht

Zusätzliche Testpflichten gelten für Beschäftigte, Arbeitgeber und Besucherinnen und Besucher in besonderen Einrichtungen wie Pflegeinrichtungen, Reha-Einrichtungen, und Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Sie gelten auch für Geimpfte und Genesene. Die Testpflichten von Beschäftigten sind zu überwachen.

3G für öffentlichen Nah- und Fernverkehr sowie im Flugverkehr

Im öffentlichen Nah- und Fernverkehr sowie im Flugverkehr gilt 3G für Fahr- bzw. Fluggäste und Kontroll- und Servicepersonal. Ausgenommen sind Schüler*innen sowie Taxifahrten. Die Nachweispflichten sollen stichprobenartig kontrolliert werden.

Testmöglichkeiten für Arbeitnehmer*innen im Unternehmen

Arbeitgeber sind weiterhin verpflichtet, in ihren Betrieben mindestens zweimal pro Woche für alle in Präsenz Arbeitenden Antigen-Schnell- oder Selbsttests anzubieten.

Betriebliche Hygienekonzepte

Die Arbeitgeber*innen müssen weiter auf Basis einer Gefährdungsbeurteilung betriebliche Hygienekonzepte erstellen bzw. vorhandene anpassen und den Beschäftigten in geeigneter Weise zugänglich machen. Dazu wird zusätzlich auf die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel und die branchenbezogenen Praxishilfen der Unfallversicherungsträger verwiesen.

Maskenpflicht und Regelungen in Pausenzeiten

Beschlossene Maßnahmen gelten auch weiterhin in Pausenbereichen und Pausenzeiten. Darüber hinaus bleibt die Maskenpflicht weiter überall dort bestehen, wo technische oder organisatorische Maßnahmen keinen ausreichenden Schutz bieten. Näheres ergibt sich aus dem betrieblichen Hygienekonzept.

Erhöhung der Impfbereitschaft

Arbeitgeber*innen müssen weiterhin Beiträge zur Erhöhung der Impfbereitschaft leisten, indem sie Beschäftigte über die Risiken einer COVID-19 Erkrankung und bestehende Möglichkeiten einer Impfung im Rahmen einer Unterweisung informieren, die Betriebsärzte bei betrieblichen Impfangeboten unterstützen sowie Beschäftigte zur Wahrnehmung außerbetrieblicher Impfangebote freistellen.


Fördermöglichkeiten für Unternehmen in der Corona-Krise

Die Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) gefährdet die menschliche Gesundheit und wirkt sich auf die Unternehmen im Kreis Euskirchen aus.  Maßnahmen und finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten seitens des Bundes und Landes Nordrhein-Westfalen finden Sie hier.