Unternehmen, die Auszubildenden ein duales Studium ermöglichen, gesucht!

Foto: © Kreis Euskirchen
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Duales Studium: 215 Schüler*innen und Eltern ließen sich von Hochschulen und Unternehmen zu ihren Karrierechancen beraten

Großes Interesse an Ausbildung zum Mathematisch-technischen Softwareentwickler sowie an der Arbeit bei der Polizei und der Kreisverwaltung

Mehr als 200 Schüler*innen aus dem Kreis Euskirchen nahmen auch in diesem Jahr wieder die Gelegenheit wahr, sich in einer Veranstaltung in der Clara-Fey-Schule in Schleiden über die Chancen zu informieren, die ihnen ein duales Studium bietet. 

Eingeladen hatten die Stabsstelle für Struktur- und Wirtschaftsförderung und das Regionale Bildungsbüro/KoBIZ des Kreises Euskirchen, die Fachhochschule Aachen sowie die Agentur für Arbeit Brühl/ Euskirchen.

Für viele Unternehmen im Kreis Euskirchen wird es vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zunehmend schwerer, hochqualifizierte Fachkräfte zu finden. Die beste Strategie, diesem Fachkräftemangel zu begegnen, ist es, selber auszubilden!

Eine besondere Form der Ausbildung ist das duale Studium: Praxisnahe Ausbildung im Unternehmen wird mit einem an den Erfordernissen der Wirtschaft ausgerichteten Bachelorstudium kombiniert.   

Im Anschluss an kurze Vorträge stellten 10 Hochschulen (Fachhochschule Aachen,  Europäische Fachhochschule Rhein/Erft, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter,  RWTH Aachen, Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement, Technische Hochschule Köln, Rheinische Fachhochschule Köln, Internationale Hochschule Bad Honnef/Bonn, FOM Hochschule Aachen, Internationale Berufsakademie der F+U Unternehmensgruppe gGmbH), die Finanzverwaltung NRW, die Kreisverwaltung Euskirchen, die Kreispolizeibehörde, der Landesbetrieb Straßenbau NRW sowie Unternehmen aus dem Kreis Euskirchen an Informationsständen ihre dualen Studiengänge und Ausbildungen vor.

Besonders großes Interesse besteht bei den Schüler*innen derzeit an einer Kombination der Ausbildung zum Mathematisch-technischen Softwareentwickler mit dem dualen Studiengang „Angewandte Mathematik und Informatik“. Am Informationsstand der RWTH Aachen wurden Interessenten ausführlich über dieses Ausbildungsmodell informiert.     

Das in Hellenthal ansässige Unternehmen Schoeller Werk GmbH & Co. KG hat bereits positive Erfahrungen mit dem dualen Studium gesammelt. Zur Veranstaltung hatte die Ausbilderin einen Studierenden mitgebracht, der den Schüler*innen von seinen Erfahrungen berichtete und viele gute Tipps parat hatten.

Unternehmen, die ihren Auszubildenden die Möglichkeit eines dualen Studiums  anbieten und hierzu die Beratung einer passenden Hochschule in Anspruch nehmen wollen, können sich an die
 
Kreiswirtschaftsförderung
Christof Gladow
Telefon: 02251/ 15370
E-Mail: christof.gladow@kreis-euskirchen.de, wenden.

Hier vermittelt man gerne persönliche Kontakte.