Neue Förderprogramme

Elektromobilität und Entwicklung digitaler Technologien

Programm 1: Förderung von Nutzfahrzeugen mit alternativen, klimaschonenden Antrieben und dazugehöriger Tank- und Ladeinfrastruktur:

Aufruf 1: Zweiter Aufruf zur Antragseinreichung (Teil 1) zur Förderung von klimaschonenden Nutzfahrzeugen und dazugehöriger Tank- und Ladeinfrastruktur,
Aufruf 2: Zweiter Aufruf zur Antragseinreichung zur Förderung von Machbarkeitsstudien,
Aufruf 3: Sonderaufruf zur Förderung von klimaschonenden Nutzfahrzeugen und dazugehöriger Tank- und Ladeinfrastruktur,

Antragsberechtigt: Unternehmen des privaten Rechts, kommunale Unternehmen, Gebietskörperschaften, Anstalten des öffentlichen Rechts und eingetragene Vereine.

Bewerbungsfrist: 10. August 2022, elektronisch über https://antrag-gbbmvi.bund.de/

Höhe der Zuwendung: Die Zuwendung beträgt pro Nutzfahrzeug oder Sonderfahrzeug 80% der Investitionsmehrausgaben. Tank- und Ladeinfrastruktur sind mit 80% der projektbezogenen Ausgaben förderfähig. Die Zuwendung für Machbarkeitsstudien beträgt 50% (max. 75.000€).

Programm 2: Förderung von Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur für Kommunen:

Gefördert werden: Die Beschaffung von straßengebundene Elektrofahrzeuge der Klassen M1 und Leichtfahrzeuge der Klassen L2e, L5e, L6e und L7e sowie die dazugehörige Ladeinfrastruktur.

Antragsberechtigt: Kommunen und Landkreise, kreisfreie Städte sowie Gemeinden und Gemeindeverbände

Bewerbungsfrist: 28. Juli 2022, elektronisch über https://foerderportal.bund.de/easyonline.

Höhe der Zuwendung: Die Förderquote beträgt 90%, im wirtschaftlichen Bereich einer Kommune nur 40%. Es handelt sich um einen Investitionszuschuss auf Grundlage von Investitionsmehrausgaben.

Programm 3: Ankündigung der Richtlinie Entwicklung digitaler Technologien

Wirtschaftlich tätige Unternehmen bekommen in den kommenden Jahren die Möglichkeit, innerhalb der jeweiligen Aufrufe drei Schwerpunktbereiche zur Weiterentwicklung bereits erprobter digitaler Technologien zu beantragen. Die Bereiche „Technologien“, „Anwendungen“ und „Ökosysteme“ beinhalten Themen wie etwa: Weiterentwicklung von KI in Prozessen der Wertschöpfungskette, Komponenten für IT-Sicherheitstechnologien oder Daten-Technologien. Für den Schwerpunkt Ökosysteme ist auch die Allianzbildung inbegriffen. Insgesamt sollen auch die Nachhaltigkeitsaspekte betrachtet werden. Eine Beteiligung von Start-Ups innerhalb der Antragstellung wird positiv berücksichtigt.

Die Förderhöhe beträgt ca. 25% - 50% der förderfähigen Gesamtkosten. Pro Antrag kann von einer Budgetgröße von bis zu 10 Millionen Euro ausgegangen werden.

Sofern es die ersten konkreten Aufrufe gibt, informieren wir zeitnah über die Einreichungsfristen.

Unternehmen und Kommunen aus dem Kreisgebiet, die Interesse an Förderprogrammen haben und weitere Informationen benötigen, können sich gerne an die Struktur- und Wirtschaftsförderung des Kreises wenden (maximilian.metzemacher@kreis-euskirchen.de oder Tel. 02251 / 15-977).