Sonderinformationen zum Kurzarbeitergeld für Betriebe, die vom Hochwasser betroffen sind

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Die Hochwasserkatastrophe hat viele Menschen in unserer Region schwer getroffen. Unternehmen haben große Schäden zu verzeichnen und Beschäftigte können nicht arbeiten. Für Arbeitsausfälle, die aufgrund des Hochwassers eintreten, kann grundsätzlich Kurzarbeitergeld gewährt werden.

Die Hochwasserkatastrophe bringt für viele Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen große Unsicherheiten mit sich. Einige Betriebe sind nur noch eingeschränkt arbeitsfähig und für andere ist der Arbeitsplatz komplett weggebrochen. In dieser Situation bietet die von der Katastrophe selbst stark betroffene Agentur für Arbeit Hagen Unterstützung und Beratung an.

Was vielfach nicht bekannt ist: Die Einführung von Kurzarbeit kommt auch aufgrund eines unabwendbaren Ereignisses in Betracht. Das Hochwasser ist ein solches Ereignis. Der Arbeitsausfall muss dabei unmittelbar auf dem unabwendbaren Ereignis beruhen. Der Betrieb kann aber auch nur mittelbar von den Auswirkungen der Naturkatastrophe betroffen sein, weil er z. B. deshalb nicht produzieren kann, da Zulieferbetriebe durch unmittelbare Hochwasserbetroffenheit nicht liefern können. Auch hierfür kann Kurzarbeitergeld gezahlt werden. Es kann auch für die notwendige Dauer der Aufräumarbeiten bis zur Aufnahme der Produktion gewährt werden.

Arbeitgeber*innen erreichen die Agentur für Arbeit montags bis freitags von 8 Uhr bis 18 Uhr telefonisch unter 0800 45555 20.

Aktuelle Informationen zum Thema Kurzarbeit sind zu finden hier.