Regionales Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP) NRW

Ab dem 1. Januar 2022 können Unternehmen im Kreis Euskirchen Investitionskostenzuschüsse bis zu 20 % erhalten

Zum 01. Januar 2022 wird der Kreis Euskirchen in die Fördergebietskulisse des RWP aufgenommen.

Beratung zur Antragstellung ist ab sofort möglich!

Das Regionale Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP) des Landes Nordrhein-Westfalen umfasst Förderangebote sowohl für die gewerbliche Wirtschaft als auch für Vorhaben im Bereich der wirtschaftsnahen Infrastruktur.

Eine Förderung ist nur in ausgewählten Regionen möglich. Die aktuelle Abgrenzung der Fördergebiete gilt noch bis zum 31. Dezember 2021. Für den Zeitraum 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2027 haben Bund und Länder eine neue Fördergebietskulisse beschlossen. Dies hat für Nordrhein-Westfalen eine deutliche Ausweitung zur Folge, sodass neben den bisherigen Fördergebieten nun auch in weiteren Regionen eine Förderung in Frage kommt.

Für den Kreis Euskirchen bedeutet die Erweiterung der Fördergebiete, dass ab 2022 auch folgende Orte zum Fördergebiet zählen: Stadt Euskirchen (Billig, Dorn-Esch, Elsig, Euenheim, Flamersheim, Frauenberg, Großbüllesheim, Kessenich, Kirchheim, Kleinbüllesheim, Kreuzweingarten, Kuchenheim,
Niederkastenholz, Oberwichterich, Palmersheim, Rheder, Roitzheim, Schweinheim, Stotzheim, Weidesheim, Wißkirchen, Wüschheim), Bad Münstereifel, Mechernich, Schleiden, Zülpich, Blankenheim, Dahlem, Hellenthal, Kall, Nettersheim, Weilerswist. Ausgenommen ist lediglich die Kernstadt von Euskirchen.

Im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP) werden betriebliche und infrastrukturelle Investitionen gefördert, insbesondere dauerhaft arbeitsplatzschaffende oder -sichernde Investitionen kleiner und mittelständischer Unternehmen (bis zu max. 20 % der förderbaren Investitionskosten) sowie die Erschließung von Industrie- und Gewerbegebieten, die Errichtung sowie der Ausbau von Gewerbezentren, der Ausbau der Tourismusinfrastruktur, als auch von Bildungseinrichtungen (Regelfördersatz der förderfähigen Kosten 60 % - hier sind Ausnahmeregelungen zu beachten).

Was wird gefördert?

Arbeitsplatz schaffende Maßnahme:
•    Errichtung einer Betriebsstätte
•    Erweiterung einer Betriebsstätte (Arbeitsplatzzuwachs erforderlich)
•    Erstmalige(r) Errichtung/Erwerb eigener Räume
•    Erwerb einer von Schließung bedrohten Betriebsstätte

Arbeitsplatz sichernde Maßnahme:
•    Grundlegende Änderung des gesamten Produktionsprozesses
•    Diversifizierung der Produktion

Die Antragstellung muss in Papierform bei der NRW.BANK vor Beginn des geplanten Vorhabens erfolgen. Da der Bewilligungszeitraum 3-6 Monate beanspruchen kann, empfiehlt es sich, den Antrag bereits jetzt vorzubereiten.

Die Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen steht Ihnen gerne beratend zur Seite.

Ihre Ansprechpartner*innen bei der Stabsstelle für Struktur- und Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen sind:

Christof Gladow
christof.gladow@kreis-euskirchen.de
02251 15 370

Existenzgründer*innen wenden sich bitte an:

Henrike Bünder
hernike.buender@kreis-euskirchen.de
02251 15 113

Weitere Informationen erhalten Sie hier.