Zurück in die Eifel! Theresa Holstege im Interview

Theresa Holstege bei einem Spaziergang in der Eifel. Foto: Roman Hövel

 

Im Gespräch mit der Wirtschaftsförderung:
Theresa Holstege (M.A.), selbstständig in den Bereichen Visuelle Gestaltung, Fotografie und Text

 

Liebe Frau Holstege, was ist das erste Wort, das Ihnen einfällt, wenn Sie an die Eifel denken?

Heimat.

Wie würden Sie in wenigen Worten Ihre Kindheit in der Eifel beschreiben?

Meine Kindheit war frei und abenteuerlich und vor allem geprägt vom Spielen im Freien, vom Buden bauen, Kaulquappen im Bach sammeln. Geschäftstüchtig wie wir damals waren, haben wir auch unseren Nachbarn Kirschen aus dem eigenen Garten verkauft – und gut damit verdient!

Aus welchen Gründen sind Sie aus der Eifel weggezogen?

Nach meinem Abitur bin ich wegen meines Designstudiums nach Konstanz und Wien gegangen. Danach verschlug es mich für mein Masterstudium an die Kunsthochschule in Halle (Saale) und im Anschluss beruflich nach Berlin.

Was haben Sie in der „Ferne“ vermisst?

Berlin ist eine tolle Stadt voller Möglichkeiten! Aber wie in jeder Großstadt auch laut, grau und zuweilen recht anonym. Ich vermisste am Ende vor allem die Herzlichkeit der Rheinländer und die Natur.

Wann und wie reifte in Ihnen der Entschluss, zurückzukehren?

Vor meiner Rückkehr hatte ich immer mehr für Projekte in Köln und Bonn zu tun und die Stunden in Flugzeugen und Zügen häuften sich. Die Kunden aus Köln, die Landschaft der Eifel, das Familiäre des Rheinlandes – das passte am Ende alles zusammen. Dank Internet erlaubt es mir mein Job auch von überall aus zu arbeiten.

Was schätzen Sie am meisten an dieser Region? Welche sind Ihrer Meinung nach die Vorzüge des Lebens in der Eifel?

Ich persönlich schätze die Vielfalt der Region. Stadt und Land schließen sich hier nicht aus sondern bieten ganz im Gegenteil einen absoluten Mehrwert. Ich habe die Möglichkeit, in kürzester Zeit sowohl am urbanen Leben Kölns teilzunehmen als auch die vollkommene Ruhe in der Natur zu genießen. Und je nach dem in welche Richtung man sich aufmacht, sieht selbst da jeder Ort vollkommen anders aus.

Welche kulinarischen Besonderheiten kann man in der Eifel kennenlernen?

Kaffee aus der Monschauer Kaffeerösterei!

Was würden Sie einem Touristen empfehlen, der die Eifel zum ersten Mal besucht?

Ich kann nur jedem empfehlen, sich in die Natur zu begeben! Zum Beispiel für eine Wanderung rund um die Dauner Maare oder einen Ausflug in den Nationalpark Eifel sowie einem anschließenden Besuch in Monschau. Monschau ist ein schönes, uriges Städtchen und in der Kaffeerösterei gibt es fantastischen Kaffee.

 

Vielen Dank für das Interview!