Forschungsprojekt „Digitalisierung und Onlinehandel“

Quelle: C. Gladow

Untersuchungsergebnisse im Rahmen eines Regionaldialogs vorgestellt 

Diskussion über die Zukunft des Einzelhandels im Kreis Euskirchen im Kurhaus Gemünd

Der Onlinehandel ist in den vergangen Jahren weiter gewachsen. Damit stellt er zunehmend eine Konkurrenz zum stationären Einzelhandel dar, bietet zugleich aber auch Chancen, in Zukunft die Nahversorgung sicherzustellen. 

Im Rahmen des vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie geförderten Projekts „Digitalisierung und Onlinehandel“ wurde jetzt untersucht, welche Chancen und Risiken der Onlinehandel für die ländlichen Räume in NRW bietet.

Dafür wurde in den vergangenen Monaten durch das Geographische Institut der Universität Bonn das Einkaufsverhalten der Bürger*innen  in fünf Gemeinden im Kreis Euskirchen (Blankenheim, Dahlem, Hellenthal, Kall und Schleiden) im Rahmen einer Haushaltsbefragung intensiv beleuchtet. 

Darüber hinaus wurden international gute Beispiele für die (Nah-)Versorgung in ländlichen Räumen recherchiert und aufbereitet. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden jüngst der interessierten Öffentlichkeit im Kurhaus Schleiden-Gemünd vorgestellt und diskutiert.

Eingeladen hatten hierzu das Geographische Institut der Universität Bonn und die Struktur- und Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen.

70 Teilnehmer*innen aus dem Einzelhandel sowie Vertreter*innen des  Einzelhandelsverbandes, der Kommunen, kreisansässiger Banken, der IHK Aachen sowie aus der Politik diskutierten nach den einleitenden Vorträgen über Konsequenzen und mögliche Projekte für den Kreis Euskirchen.

In einer Videobotschaft rief NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart zur Teilnahme am Wettbewerb „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“ auf. 

Die Ergebnisse des Forschungsprojektes stellen wir Ihnen hier als Download zur Verfügung.

Auch interessant für Sie: Die Präsentation zu dem Thema:

Wie können digitale Konzepte mit stationären Angeboten sinnvoll kombiniert werden?

Vor und nach der Veranstaltung bestand die Möglichkeit, sich in einer Ausstellung über digitale Lösungen für den Einzelhandel im DigitalMobil (DiMo) zu informieren.

Ihr Ansprechpartner bei der Struktur- und Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen:

Christof Gladow
Tel.: 02251/ 15370

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