Steuerliche Hilfsmaßnahmen

 

Steuerliche Maßnahmen der Finanzverwaltung

Die Finanzverwaltung kommt von der Krise betroffenen Unternehmen auf Antrag mit zinslosen Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft-und Umsatzsteuer) und der Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer) entgegen und nutzt ihren Ermessensspielraum zu Gunsten der Steuerpflichtigen weitest möglich aus.

Weitere Möglichkeiten:

  • Fristverlängerung für die Lohnsteueranmeldungen
  • Erstattung der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlungen
  • Fristverlängerung zur Abgabe der Jahressteuererklärung
  • Fristverlängerung für die Nachreichung von angeforderten Unterlagen und Belegen
  • Erlass festgesetzter Verspätungszuschläge bei (rückwirkender) Fristverlängerung

Alle Informationen finden Sie hier.


 

Corona-Prämien für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern: Bis 1.500 Euro steuerfrei

Vor dem Hintergrund der Corona-Krise werden Sonderzahlungen für Beschäftigte bis zu einem Betrag von 1.500 Euro im Jahr 2020 steuer- und sozialversicherungs freigestellt. Das hat das Bundesfinanzministerium jetzt in einer Pressemitteilung erklärt. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können ihren Beschäftigten Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steuerfrei auszahlen oder als Sachleistungen gewähren. Erfasst werden Sonderleistungen, die die Beschäftigten zwischen dem 01. März 2020 und dem 31. Dezember 2020 erhalten. Voraussetzung ist, dass die Beihilfen und Unterstützungen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden.

Die steuerfreien Leistungen sind im Lohnkonto aufzuzeichnen. Andere Steuerbefreiungen und Bewertungserleichterungen bleiben hiervon unberührt. Die Beihilfen und Unterstützungen bleiben auch in der Sozialversicherung beitragsfrei. Mit der Steuer- und Beitragsfreiheit der Sonderzahlungen wird die besondere und unverzichtbare Leistung der Beschäftigten in der Corona-Krise anerkannt.

Alle Informationen finden Sie hier.